Face the Outback: Tag 7, Fr 19.01.07
Am Morgen war ein 30 Min.-Walk angesagt, es waren dann aber 60 Min. Danach fuhren wir zu einem Dorf. Da unser Bus am Vorabend schon ein Startproblem hatte (musste angestossen werden nach dem letzten Toilettenstopp), hat Brook entschieden direkt zu einem grossen Dorf mit Werkstatt zu fahren. Wir haetten also die Uebernachtung in Wilpena Pound verpasst. Als wir aber dort einen Zwischenstopp machten und der Truck auch schon ein wenig komisch roch, sind wir dann doch dort geblieben. Aus der Klimaanlage ist Wasser gekommen statt kalte Luft
Da ein Sturm in Sicht war, durften wir nicht draussen schlafen. Wir mussten in ein Hotelzimmer. Wir sind dann den ganzen Nachmittag in der Bar gesessen, haben Karten gespielt und Australien Open gesehen. Zum Abendessen haben wir Fish und Chips bekommen. Danach wurde schon unser neuer Bus geliefert. Das war sehr spektakulaer, doch nach einigen Komplikationen war der neue Bus am Boden und der alte auf dem Lastwagen. Danach sind wir noch ein wenig in die Bar und desshalb spaet ins Bett.
Face the Outback: Tag 6, Do 18.01.07
Aufstehen um 7.30 am, duschen, packen und dann losfahren. Wir konnten nur fahren, da wir eine Sonderbewilligung hatten, denn die Strasse war wegen dem vielen Regen eigentlich gesperrt.
Noch etwas zu Wiliam Creek: Es hat dort so viele Fliegen wie an keinem anderen Ort, den ich bis jetzt besucht habe. Ich konnte also das Fliegennetz von Marion gut brauchen!
Zum naechsten Ort waren wir mit 30 – 60 km/h unterwegs. Normalerweise wuerde man mit wahrscheinlich 100 km/h fahren. Den Wagen mussten wir ab und zu wieder vom Schlamm befreien. Weil alles so dreckig war, sind wir dann mit dem Bus auch stecken geblieben. Nach einer Weile ist in anderer Tourbus am Horizont aufgetaucht. Dieser ist dann aber vorbei gefahren, da er selber grosse Muehe hatte, diesen Strassenabschnitt zu bewaeltigen. Als er vorbei fuhr, hat er mit seinem Anhaenger unseren gerammt. Weiter vorne hat er dann doch gestoppt und nach einer kurzen Besprechung mit unserem Fahrer fuhr er weiter um Hilfe zu holen. Waehrend dem warten hatte Brook jedoch eine Idee und wir schleppten Holz von einer alten Bahnlinie zum Truck. Mit dieser Hilfe konnte sich der Truck aus dem Schlamm befreien und wir konnten weiter fahren. Zum Mittagessen hatten wir einen Burger. Danach fuhren wir in die Flinders Rangers, wo wir in zwei Haeuschen uebernachteten. Waehrend dem BBQ und auch die ganze folgende Nacht hat es immer wieder geregnet.
Face the Outback: Tag 5, Mi 17.01.07
Tagwache war um 8 am. Als ich aus dem Bunker kam, um auf das WC zu gehen, konnte ich draussen ueberhaupt nichts sehen, da es in der Unterkunft so dunkel war und im Freien so hell. Um 9.30 am machten wir eine gefuehrte Tour durch die Stadt. Danach besuchten wir eine alte Opalmine und konnten Opale kaufen. Zum Mittagessen gab es Kaesekuchen und danach war Noodeling (im Schutt nach Opalen suchen) angesagt. Ich habe aber leider nicht einmal das Noodelingfeld gefunden. So musste ich halt in einem Blumentopf nach Opalen suchen. Leider mit wenig Erfolg. Um 2.30 pm fuhren wir nach William Creek. Das ist das groesste Kaff , welches ich je gesehen habe. Momentan wohnen dort 7 Einwohner und es hat ein Pub, ein geschlossenes Restaurant und ich glaube nur drei Wohnhaeuser. Als wir dort ankamen, sind wir fuer ein Bier ins Pub gegangen. Dort haben wir uns an der Wand verewigt. Falls jemand per Zufall dort vorbei geht, findet er mein SBB Halbtaxabo unter rechts, wenn man von der Bar zum Billard-Tisch geht. Im Visitorbook ist mein Eintrag unter dem Datum 17.01.07 auch zu finden.
Zum Abendessen gab es Pasta. Danach haben wir Bier getrunken und Mensch aergere dich nicht gespielt. Schlafen mussten wir in Swags unter einem Unterstand, da es die ganze Nacht regnete.
Face the Outback: Tag 4, Di 16.01.07
Schon wieder war um 4 am Tagwache und um 5 am Abfahrt. Dieses Mal aber mussten wir alles einpacken, da wir das Camp in Ayers Rock heute verlassen. Wir fuhren zu einer Sandduene und dort konnten wir uns einen wunderschoenen Sonnenaufgang ansehen. Danach ging die grosse Fahrt los. Unterwegs mussten wir drei Gruppenmitglieder (2 German Girls und die Koreanerin) verabschieden. Dafuer bekamen wir ein neues Gruppenmitglied, Mirijam von der Schweiz. Der naechste Stopp war dnn die Grenze zwischen Nothern Terretory und South Australia. In Marla assen wir die Reste vom Dinner als Lunch.
Am spaeteren Nachmittag konnten wir dann endlich die Maulwurfshuegel von Coober Pedy sehen. Das Abendessen war heute speziell, da wir in einer Pizeria Pizzas assen. Danach gingen wir noch in die Underground-Bar. Vor dem Schlafen, hatten wir noch einen ganz speziellen Wettbewerb: „Who fits in the freezer?“ Leider gab es keinen Sieger.
In unserer Underground-Accomodation haben wir sehr gut geschlafen, da die Temperatur das ganze Jahr ueber zwischen 22 und 26 Grad betraegt. Das ohne Heizung oder Klimaanlage.
Face the Outback: Tag 3, Mo 15.01.07
Der Plan war, 4 am aufstehen, 5 am abfahren um den Sonnenaufgang zu sehen. Dies machten wir auch, leider war der Sonnenaufgang aber wegen schlechten Wetter nicht zu sehen. Wir fuhren also enttaeuscht und muede weiter zu den Olgas. Dort marschierten wir zwischen diesen grossen Steinen hindurch. Es war fast wie bei uns in den Bergen, leider hatten wir aber keinen Landjaeger dabei fuer die Pause. Nach diesem Walk fuhren wir zurueck ins Camp und assen Wraps zum Lunch. Nach einer Dusche konnten wir dann in die „Stadt“. Wir Frauen gingen zuerst Shoppen und die Herren sassen gleich ins Pub.
Vor dem Abendessen fuhren wir zum Uluru um den Sonnenuntergang zu sehen. Sonnenuntergang gab es wegen den vielen Regenwolken aber keinen. Der Rock war jedoch trotzdem schoen und wir haben alle verschiedenste Fotos geschossen. Zum Abendessen gab es BBQ mit Salat und danach war schon wieder Zeit fuers Bett.
Face the Outback: Tag 2, So 14.01.07
Am Morgen hiess es frueh aufstehen, alles packen und losfahren. Das Ziel war der Ayers Rock. Unterwegs sahen wir zuerst den falschen Rock, Mt. Conor. Dieser sieht fast gleich aus wie Uluru. Danach sichteten wir aber doch noch den Richtigen. Am Mittag waren wir schon wieder im Camp und es gab Chicken-Burger zum Lunch. Am Nachmittag fuhren wir zum Uluru und machten dort den Malawalk. Danach stand auch noch der Basewalk rund um Uluru auf dem Programm. Fuer diesen hatten wir ungefaehr 2.5 Stunden.
Vor dem Abendessen sahen wir uns vom Camp aus den Sonnenuntergang an. Dieser war sehr spektakulaer, leider jedoch nicht hinter dem Rock. Gegessen haben wir Chickennudeln auf dem BBQ zubereitet. Als wir uns dann am Abend fuers Bett fertig machen wollten, war vor dem Badezimmer schon wieder ein Skorpion. Dieses Mal war er viel kleiner und nicht grau sondern durchsichtig.![]()
Face the Outback: Tag 1, Sa 13.01.07
Um 6.35am war der Pick up vom Backpacker. Ich und Karoline, welche ich am Vorabend getroffen habe, sind zuerst im falschen Bus gewesen. Die Tourguidein hat gefragt wer nach Adelaide muss und da wir dort hin wollten, haben wir unser Gepaeck in den Anhaenger geladen und haben uns in den Bus gesetzt. Bevor sie abgefahren ist, hat sie aber noch gecheckt ob sie alle Teilnehmer hat. Beim Zaehlen ist ihr aufgefallen, dass jemand zu viel im Bus ist. Es hat sich dann herausgestellt, dass Karoline und ich im falschen Bus waren. Im zweiten Anlauf sind wir dann aber am richtigen Ort gelandet.
Den ersten Stop mit unserem Wuestentruck haben wir in einer Tankstelle mit einem singenden Dingo namens Dinky gemacht. Jemand hat Klavier gespielt und er hat gesungen
Nach ein paar Stunden Fahrt gab es Sandwiches zum Lunch. Danach fuhren wir zum Kings Canyon, wo wir einen 3.5 Stunden Walk machten. Danach war schon Zeit um zum Camp zu fahren.
Das Camp bestand aus festen Zelten und einer Dusche. Nach dem Abendessen (Pasta) sassen wir noch eine Weile draussen. Weil es ein wenig regnete, hat unser GuideBrook gesagt, wir duerfen nur noch mit der Taschenlampe unher laufen, weil beim Regen die Skorpione hinaus kommen. Wir haben aber keinen gesehen und so sind wir zu Bett gegangen. In der Nacht bin ich aufgewacht und musste dringend aufs WC, da wir auf dem Walk drei Liter trinken mussten. Ich bin also gegangen, mit den Flip Flops und meiner Taschenlampe. Auf dem Hinweg habe ich keine Tiere gesehen, aber als ich aus dem WC-Haeuschen kam, war dort ein Skorpion. Ich konnte dann aber, ohne gestochen zu werden, zurueck ins Bett. Als ich dann in der Nacht noch einmal aufs WC musste (3 Liter Wasser), habe ich dann die Wanderschuhe angezogen. Sicher ist sicher!
Fr, 12.01.07
Gegen Mittag war mein Flug nach Alice Springs. Ich musste mich also von Marion und Florence verabschieden. Der Flug dauerte ca. 2Stunden und ich hatte ueberhaupt keine Probleme mit meinem Magen, wie vorher befuerchtet. Dort angekommen musste ich leider meine 3 Aepfel in den Muell schmeissen, da man keine Fruechte einfuehren durfte. Ich wurde am Flughafen abgeholt und zum Backpacker gebracht. Beim Einchecken habe ich zwei Koreaner kennengelernt. Mit dene bin ich am Nachmittag in den Desert Park gegangen und dort haben wir uns die vielen gefaehrlichen australischen Tiere angesehen. Am Abend haben die zwei Koreaner fuer mich gekocht und wir hatten einen gemuetlichen Abend zusammen mit vielen anderen Backpackers.
Do, 11.01.07
Schon wieder sind wir an den Strand gegangen. Dieses mal aber an einen anderen. Den Namen weiss ich allerdings nicht mehr. Heute sind wir nicht so lange geblieben, da die anderen zwei natuerlich immer noch verbrannt waren von Gestern
Ich habe fuer morgen so zu sagen schon fast alles gepackt. Heute Abend gehen wir ins iMax Cinema und sehen uns Open Season in 3D an. Danach treffen wir uns mit Amy und gehen wieder in ein koreanisches Restaurant. Dieser Food ist so gut, ich kann gar nicht genug davon bekommen!
Mi, 10.01.07
Das Wetter heute war prima! Darum sind wir nach Bondi Beach gefahren. Die Reise mit dem Bus durch die ganze Stadt dauerte 45Minuten. Der Strand war ueberfuellt mit Leuten. Wir haben aber trotzdem ein schoenes Plaetzchen gefunden und so sind wir den ganzen Nachmittag am Strand gelegen. Das hat man am Abend dann auch gesehen, denn Marion und Florence waren schon ein wenig verbrannt
Mir hat das ganze aber nichts gemacht, da ich erstens genug Sonnencreme eingeschmiert habe und zweitens schon fast schwarz bin.
Am Abend haben wir im Backpacker Steak und Karkoffeln und Gemuese gekocht. Das Essen war extrem gut. Endlich hatten wir mal wieder Fleisch mit Kartoffeln und nicht immer nur Pasta. Danach haben wir Marions Freund getroffen, welcher schon eine Weile in Sydney wohnt. Mit ihm sind wir in eine Bar im Darling Harbour und super war, dass er uns zu einem Drink eingeladen hat